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Der Norden und der Osten

Der Norden und der Osten

Drei Tage und Nächte verbrachten wir in der dramatischen Bergwelt der Simien Mountains. Im dortigen Nationalpark gibt es zwei Stellplätze für Autos, die Piste führt bis auf 4300 m (zum Vergleich: der höchste Alpenpass in Europa (Col de la Bonette (Jausiers-Nizza, Frankreich))  führt auf 2802 m!). Zahlreiche, zum Teil endemische Pflanzen- und Tierarten gibt es dort zu bewundern (vergleiche auch Exkurs: „Der Pavian mit dem blutenden Herzen“).
 
Die Weiterfahrt nach Axum führte uns über hunderte von Kilometern durch eine sehr ländliche Gegend. Die ehemalige Hauptstadt eines Weltreichs hat nichts von ihrem Glanz in die Gegenwart hinüberretten können und ist heute eine eher gemütliche Kleinstadt unweit der Grenze zu Eritrea.
 
Unsere weiteren Pläne, nämlich die sagenhafte Welt der Danakil zu besuchen, wurden leider durchkreuzt durch die dort stattgehabte Entführung einiger Touristen (vergleiche auch Exkurs: „Die Danakil, die Entführung und was das alles mit uns zu tun hat“). Also fuhren wir weiter nach Lalibela, die wohl berühmteste touristische Attraktion in Äthiopien, wo wir die sagenhaften Felskirchen besuchen konnten.
 
Um doch zwischendurch mal wieder ein wenig Wüstenfeeling zu bekommen fuhren wir von dort nach Osten Richtung der Grenze nach Dschibuti und durften dort eine völlig andere Welt erleben. Weitere Stationen waren Harar, eine alte muslimisch geprägte Stadt unweit der Grenze zu Somalia und der Awash Nationalpark, wo in traumhafter Umgebung zahlreiche Affen, aber auch Antilopen, Warzenschweine, Krokodile und hunderte verschiedene Vogelarten leben.
 
Einen ausführlichen Bericht über diesen Teil unserer Reise gibt es leider noch nicht, dafür aber zahlreiche Bilder:

Simien Mountains
Der Norden: Axum, Tigray, Lalibela…
Der Osten: Danakil, Harar, Awash...