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Off-Road-Safari V bleibt ein Versuch –
Die Usambara Mountains

Nebel in den Usambara Mountains Tansania

Östlich der Straße, die zur Küste führt, erheben sich die Usambara Mountains. Eine schmale, aber asphaltierte Nebenstraße windet sich aus der Ebene in neblige Höhen. Wir fahren durch eine fruchtbare Gegend, Tee wird hier angebaut, aber auch Obst und Gemüse aller Art und immer wieder einmal reißt die Wolkendecke auf und gibt den Blick frei auf die Lowlands. Lushoto, damals Wilhelmstal, war schon zur deutschen Kolonialzeit eine Art Luftkurort und ist bis zum heutigen Tage ein beliebtes Ausflugsziel. Vom einstigen Prunk jedoch ist nicht mehr viel zu sehen, der Zahn der Zeit und auch der Schimmel nagen an der Bausubstanz.
 
Wir finden ein Hotel, wo wir im Garten campen können und wärmen uns abends am Kamin in der gemütlichen Bar. Von Lushoto soll es eine Piste geben, die den steilen Abbruch Richtung Norden in halsbrecherischen Serpentinen überwindet und dann durch ein entlegenes Gebiet zurück zur Hauptstraße führt. Diese Piste ist auf keiner Karte zu sehen und die Topographie macht es nicht sehr wahrscheinlich, dass es eine solche überhaupt gibt. Das klingt gut, das braucht der Toyo und der Fahrer.
 
Die ganze Nacht und auch am nächsten Tag pisst es in Strömen. Bei dichtem Nebel beträgt die Sicht kaum hundert Meter. Das braucht kein Mensch - wir fahren nicht! Und wollten wir nicht schon lange eine Pause, wollten wir nicht ans Meer?